Was mich beschäftigt...

Exzenterhaus II

Bochum - Exzenterhaus

Es ist noch gar nicht so lange her, daß ich hier ein paar Bilder vom Bochumer Exzenterhaus gezeigt habe. Damals hatte ich geschrieben, daß mir ein paar Wolken am Himmel fehlten, um mein geplantes Konzept umzusetzen. Gestern bot sich dann die Gelegenheit, es nochmal zu probieren. Der Himmel war wolkig, aber immernoch mit schönen blauen Lücken. Der Wind war stark genug, um die Wolken recht schnell über den Himmel ziehen zu lassen. Genau auf diese Witterung hatte ich gewartet, um Langzeitbelichtungen vom Exzenterhaus zu machen. Wer gerne "entschleunigt" fotografiert (hört man in letzter Zeit ja immer öfter, wenn mal wieder die analoge Kamera erweckt wird) kann es auch mal mit Langzeitbelichtungen probieren. Da man durch einen starken ND-Filter so gut wie nichts sieht und das Fokussieren unmöglich ist, ist man gezwungen nach jedem Perspektivwechsel den Filter abzuschrauben, die gewünschte Bildkomposition zu suchen, zu Fokussieren und den Filter wieder aufzuschrauben (zumindest geht es mir mit dem BW 110 so). Ein bisschen Geduld ist dabei schon gefragt. Bearbeitet habe ich dann hinterher mit Lightroom und Photoshop samt Plugin Silver FX Pro. Hört sich nach Overkill an, aber ich finde das durchaus praktikabel. In Lightroom nehme ich ein paar Grundeinstellungen vor, bevor ich in Silver FX Pro die Umwandlung nach Schwarz-Weiss vornehme. Das Plugin benutzte ich nicht jedes mal, wenn ich Schwarz-Weiss als Ergebnis haben will, aber ich finde, es ist ein gutes Werkzeug um relativ schnell ans Ziel zu kommen. Ein Bisschen Feinschliff kommt dann noch in PS selbst dazu.

Geplant hatte ich nur Schwarz-Weiss Bilder. Aber in Farbe ist die Wirkung auch nicht schlecht. Mir gefällt der metallische Look.

Unverhofft

Bochum_Springorum_20130821_0001_small

Eigentlich war ich an dem Abend unterwegs, um rund den Springorum Park in Bochum zu schauen, ob es dort noch sowas wie interessante "Lost-Places" gibt. Ich habe aber entweder an den falschen Stellen gesucht, oder es gibt dort einfach nichts mehr, denn ausser Mücken verseuchtem Unterholz habe ich nichts gefunden.Also habe ich das Beste daraus gemacht und nach Motiven rund um die relativ neuen Gebäude im Springorum Park Ausschau gehalten. Wie schon beim Exzenter Haus fand ich eine extreme Perspektive von unten nach oben sehr spannend. Die Struktur der Wände und die Wolken am Himmel gefielen mir dabei besonders gut. Ebenso wie beim Exzenterhaus plante ich das fertige Bild als Schwarz-Weiss Bild. Bei der Bearbeitung gefiel mir die Farbversion aber irgendwie besser, ganz verworfen habe ich die Schwarz-Weiss Idee aber noch nicht und werde nochmal einen neuen Anlauf nehmen. Die Bearbeitung ist diesmal relativ stark ausgefallen (das meiste in Lightroom und ein bisschen in Photoshop), aber ich finde sie unterstreicht die Perspektive und gibt dem Foto die passende Dramatik.

Unbearbeitetes RAW File Bochum_Springorum_20130821_0001_unedited_RAW

Nach den Anpassungen in Lightroom Bochum_Springorum_20130821_0001_Lightroom_edit

Finale Bearbeitung in Photoshop Bochum - Springorum Park

Exzenterhaus

Bochum Exzenterhaus

Vor kurzem bin ich auf Facebook über die Seite "Bochum in Bildern" gestoßen. Es geht dort nicht um Fotografie im speziellen, sondern "nur" um Bilder von den verschiedenen Seiten Bochum zu zeigen. Ein paar Bilder des Bochum Exzenterhauses (gebaut auf einem alten Hochbunker) gefielen mir ausgesprochen gut und waren der Anlass, meine eigene Interpretation dieses Hauses zu finden. Wie schon öfter in letzter Zeit waren die Fotos schon vor dem Drücken des Auslösers als Schwarz-Weiss Bilder geplant und ich hatte einen bestimmten Look im Kopf. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, daß einzige was mir fehlt, sind ein paar Wolken im Himmel. Grund genug, um bei entsprechender Witterung nocheinmal hinzugehen und vielleicht noch näher an meine eigene Vorstellung der Bilder zu kommen. Bochum Exzenterhaus

Bochum Exzenterhaus

Bochum Exzenterhaus

Bochum Exzenterhaus

Bochum Exzenterhaus

Cinebook Fotobuch

Damit die eigenen Fotos nicht virtuell auf der Festplatte verstauben gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Werke zu präsentieren. Ausgesuchte Fotos lasse ich gerne in größeren Formaten für die Wand drucken, aber um eine größere Menge von Bildern zu präsentieren (thematisch/künstlerisch zusammengestellt oder die Bilder vom letzten Urlaub) sind Fotobücher optimal. Die lassen sich gut herumreichen - wie die altbekannten Fotoalben - bieten aber ein vielfaches an Gestaltungsmöglichkeiten. Nachdem ich diverse Anbieter durchprobiert hatte, bin ich bei Saal-Digital gelandet. Die Qualität ist super, die Bearbeitungsgeschwindigkeit, vom Upload der Daten bis man das Buch in Händen hält, ist phänomenal.

Das letzte Buch habe ich aber von Cinebook produzieren lassen. Ich war einfach neugierig, nachdem ich schon einige Artikel darüber gelesen hatte. Also habe ich eine kleine Sammlung von Fotos zusammengestellt, die Software runtergeladen und ein Buch angelegt.

Die Software ist (abgesehen von den Farben des UI) indentisch mit der Saal-Software. Die Bindungsart der Bücher auch. Wahrscheinlich ein Standardprodukt des Herstellers der Belichtungsmaschinen oder was auch immer dahinter steckt. Das die Software die gleiche ist hat den angenehmen Effekt, daß ich mich sofort "zu Hause" fühlte. Für aufwendigere Layouts bietet Cinebook genauso wie Saal die Möglichkeit PDFs hochzuladen, die man mit dem Programm der eigenen Wahl erstellen kann. Wenn nötig mache ich das mit InDesign. Cinebook bietet hier auch entsprechende Templates an. Bei Saal muß man die selbst erstellen, dort gibt es nur die Größenangaben, die je nach Format und Seitenstärke des Buchs zu nutzen sind (zumindest war das so, als ich das das letzte mal gemacht habe). Das ist schon ein Pluspunkt. Für die meisten Projekte reicht die Cinebook bzw. Saal Software aber vollkommen aus.

Das bei Cinebook bestellte Buch wurde genauso schnell geliefert, wie ich es von Saal gewohnt bin. Die Qualität des Buchs war ebenso gut. Die Bilder vielleicht etwas zu dunkel, aber das kann ich nicht pauschal Cinebook ankreiden. Mein Monitor ist zwar profiliert, aber ich kann nicht ausschließen, daß ich die Bilder auf dem Monitor zu hell sehe.

Was ist jetzt der Unterschied der beiden Anbieter? Die Verpackung des Buchs! Man könnte jetzt fragen, ob das wichtig ist und den Aufpreis rechtfertigt. Ja, Cinebook ist vergleichsweise teuer und ich werde auch sicher nicht jedes Fotobuch dort produzieren lassen. Da halte ich Saal die Treue. Aber für spezielle Projekte, die man stilvoll präsentieren möchte, oder als besonderes Geschenk ist das Cinebook jetzt das Produkt meiner Wahl. Ich finde, die edle Aufmachung ist den Mehrpreis Wert.

Wunschlos glücklich? Nicht ganz. Perfekt wäre es, wenn auf der Verpackung nicht "Cinebook" stünde, sondern gar kein oder am besten ein frei wählbarer Text. Einen frei wählbaren Text wünschte ich mir auch für den Filmstreifen, der zum herausnehmen des Buches aus der Verpackung dient. Aber das würde wahrscheinlich die Kosten nochmals in die Höhe treiben. Als Option wäre es aber vielleicht für den einen oder anderen interessant.

Zum Schluß zeige ich noch ein paar Bilder des Buchs.

  Cinebook - Projekt Schwarz-Weiss

Cinebook - Projekt Schwarz-Weiss

Cinebook - Projekt Schwarz-Weiss

Cinebook - Projekt Schwarz-Weiss

Cinebook - Projekt Schwarz-Weiss

Cinebook - Projekt Schwarz-Weiss

Cinebook - Projekt Schwarz-Weiss

Cinebook - Projekt Schwarz-Weiss

Cinebook - Projekt Schwarz-Weiss

Cinebook - Projekt Schwarz-Weiss

Cinebook – Projekt Schwarz-Weiss

Cinebook – Projekt Schwarz-Weiss

Cinebook – Projekt Schwarz-Weiss

Uferblumen

Neulich habe ich mal wieder mein Fotoarchiv durchstöbert. Dabei bin ich auf diese Blumen gestoßen, die ich am Ufer der Ruhr fotografiert habe. Auch wenn mir die farbige Version schon ganz gut gefallen hat, hatte ich auch gleich eine Monochrome Version im Sinn.Also habe ich es in Lightroom erstmal in Schwarz-Weiß umgewandelt. Das war schon nicht schlecht, aber ich war noch nicht zufrieden. Also habe ich mal ein bißchen mit ein paar Presets gespielt und bin dann bei einer Selenium Tonung gelandet. Dazu noch ein bißchen Rauschen, um Filmkorn zu simulieren. Das ganze habe ich dann noch in Photoshop nachbearbeitet, die Blüten aufgehellt und die Stengel teilweise abgedunkelt. Das Endergebnis habe ich mittlerweile in 60x40cm drucken lassen. Jetzt muß ich nur noch den passenden Platz an einer Wand finden. ;-)

Die unbearbeitete farbige Version

Die bearbeitete farbige Version

Die monochrome Version

Wettbewerb der [FRAMED] Show zum Thema "Simplicity"

Vor einigen Wochen bin ich auf die Videos der [framed] Show gestossen. Jede Woche gibt es dort einen Foto-Wettberwerb mit einem bestimmten Thema. Letzte Woche war das Thema: "Simplicity". Da musste ich sofort an eines meiner Bilder denken. Weiße Eier auf weißem Hintergrund. Sehr reduzierter Aufbau und sehr reduzierte Kontraste. Passte perfekt zum Thema, also habe ich das Bild auf der Facebook-Seite der Show zur Wahl gestellt. Nachdem das Bild genug "gefällt mir"-Klicks bekommen hatte, um unter den besten 36 Bildern zu landen, wurde die Auswahl der besten drei von Damien Lovegrove getroffen. Wow! 2. Platz! Hier ist die Kritik: httpv://www.youtube.com/watch?v=3mrMk-zdh6U&feature=player_embedded#t=1913s

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