Was mich beschäftigt...

Herbst in Weitmar

Herbst

Dies ist wahrscheinlich der erste Blogbeitrag, der Impressionen der Jahreszeit "Herbst" zeigt. Naja, wohl nicht wirklich. Der Herbst ist sicher fotografisch eine sehr interessante Jahreszeit und zur Zeit sieht man an jeder Ecke "Herbstfotos". Warum sollte ich nicht auch welche machen. Also ging ich mal wieder in meinen Lieblingspark in Bochum-Weitmar und fand dort auch sehr schöne herbstliche Motive voll mit so wunderschönen Herbstklischees. Blätter, Kastanien - tausendfach fotografiert und doch immer wieder schön. Ich mag die Formen und Farben sehr und ich mag das Spiel mit der Schärfentiefe, die sich durch durch diese kleine Serie zieht.

Die Fotos entstanden bei relativ freundlichem Wetter. Die aktuelle Wetterlage scheint sehr geeignet, die fiese, graue Seite des Herbstes zu zeigen. Vielleicht in meinem nächsten Beitrag.

Zeche Zollverein - "Tower"

Zeche Zollverein - "Tower"

Mit ein paar anderen Fotografie-Begeisterten war ich gestern auf Zeche Zollverein in Essen um die Installation "Tower" zu fotografieren.Diese Installation im Rahmen der Ruhrtriennale ist nicht nur schön anzuschauen, sie kann auch körperlich erfahren werden. Wasserscheu sollte man allerdings nicht sein, bei den 25000 Litern, die pro Minute herunterprasseln können. Zum Glück kündigen die Pumpen akkustisch an, wenn die Wassermassen entfesselt werden. So kann man als Fotograf rechtzeitig die Flucht ergreifen, damit die Ausrüstung nicht baden geht. Leider ist am 6.10. schon wieder Schluß mit den Wasserspielen, aber die Kalte Jahreszeit ist nicht mehr weit und die ist der natürliche Feind von Wasserinstallationen.

Impressionen vom "Tower":

Unverhofft

Bochum_Springorum_20130821_0001_small

Eigentlich war ich an dem Abend unterwegs, um rund den Springorum Park in Bochum zu schauen, ob es dort noch sowas wie interessante "Lost-Places" gibt. Ich habe aber entweder an den falschen Stellen gesucht, oder es gibt dort einfach nichts mehr, denn ausser Mücken verseuchtem Unterholz habe ich nichts gefunden.Also habe ich das Beste daraus gemacht und nach Motiven rund um die relativ neuen Gebäude im Springorum Park Ausschau gehalten. Wie schon beim Exzenter Haus fand ich eine extreme Perspektive von unten nach oben sehr spannend. Die Struktur der Wände und die Wolken am Himmel gefielen mir dabei besonders gut. Ebenso wie beim Exzenterhaus plante ich das fertige Bild als Schwarz-Weiss Bild. Bei der Bearbeitung gefiel mir die Farbversion aber irgendwie besser, ganz verworfen habe ich die Schwarz-Weiss Idee aber noch nicht und werde nochmal einen neuen Anlauf nehmen. Die Bearbeitung ist diesmal relativ stark ausgefallen (das meiste in Lightroom und ein bisschen in Photoshop), aber ich finde sie unterstreicht die Perspektive und gibt dem Foto die passende Dramatik.

Unbearbeitetes RAW File Bochum_Springorum_20130821_0001_unedited_RAW

Nach den Anpassungen in Lightroom Bochum_Springorum_20130821_0001_Lightroom_edit

Finale Bearbeitung in Photoshop Bochum - Springorum Park

Zeltfestival Ruhr 2013 - Frida Gold - Ein "rauschendes" Konzert

Frida Gold - Alina Süggeler

Gestern haben wir uns das Frida Gold Konzert auf dem Zeltfestival Ruhr 2013 angesehen. Gute Laune Pop Musik mit Ohrwurmpotential, auch wenn ich überwiegend Musik anderer Richtungen höre.Aber das ist hier nicht entscheidend, dies ist schließlich ein Fotografie- und kein Musik-Blog. Ich habe die Kompaktkamera eingepackt, um vielleicht das ein oder andere Foto zu schießen. Im Vergleich ist die P7000 relativ groß, so daß sich die Einlasskontrolle davon überzeugen mußte, das es sich nicht um eine Kamera mit Wechselobjektiv handelt. Nach irgendwelchen Kriterien muß der Veranstalter wohl die Entscheidung treffen, was zugelassen ist und was nicht.

Wir standen mitten im Getümmel, also nicht gerade die beste Position um zu Fotografieren. Die P7000 hat aber einen recht großen Brennweitenbereich mit 200mm am langen Ende. Natürlich auf Kosten der Lichtstärke. Bei relativ bescheidenem Licht und Offenblende 5.6 war ISO 3200 notwendig, um einigermaßen kurze Belichtungszeiten zu bekommen. Das das bei der P7000 zu sehr heftigem Rauschen führen würde war klar, aber ich habe es dennoch probiert. Das mich das nicht immer stört, hatte ich ja schonmal in einem Beitrag geschrieben (Rauschen), nur das es diesmal mit doppeltem ISO Wert noch einen Schritt weiter ging. Die Ergebnisse sind auch entsprechend grob, aber ich finde mit etwas Bearbeitung (z.B. S/W-Umwandlung) sind auch diese Fotos noch ansehnlich. Für größere Prints sind sie wahrscheinlich eher nicht geeignet. Oder doch? Vielleicht probier ich das einfach mal aus und lasse mich überaschen, ob sie einen eigenen Charm entwickeln oder für die Tonne sind.

Frida Gold - Alina Süggeler

Frida Gold - Alina Süggeler

Frida Gold - Alina Süggeler

Frida Gold - Alina Süggeler

Frida Gold - Alina Süggeler

Frida Gold - Alina Süggeler

Exzenterhaus

Bochum Exzenterhaus

Vor kurzem bin ich auf Facebook über die Seite "Bochum in Bildern" gestoßen. Es geht dort nicht um Fotografie im speziellen, sondern "nur" um Bilder von den verschiedenen Seiten Bochum zu zeigen. Ein paar Bilder des Bochum Exzenterhauses (gebaut auf einem alten Hochbunker) gefielen mir ausgesprochen gut und waren der Anlass, meine eigene Interpretation dieses Hauses zu finden. Wie schon öfter in letzter Zeit waren die Fotos schon vor dem Drücken des Auslösers als Schwarz-Weiss Bilder geplant und ich hatte einen bestimmten Look im Kopf. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, daß einzige was mir fehlt, sind ein paar Wolken im Himmel. Grund genug, um bei entsprechender Witterung nocheinmal hinzugehen und vielleicht noch näher an meine eigene Vorstellung der Bilder zu kommen. Bochum Exzenterhaus

Bochum Exzenterhaus

Bochum Exzenterhaus

Bochum Exzenterhaus

Bochum Exzenterhaus

Totgeknipst?

Düsseldorf – Medienhafen

Ist es eigentlich langweilig, Motive die schon tausendfach fotografiert wurden nochmal zu präsentieren, oder muss man ständig auf der Suche nach etwas neuem sein?Natürlich ist es immer besonders schön, wenn ein Foto gelingt, das sich aus der Masse abhebt, vielleicht durch ein außergewöhliches Motiv, oder eine ungewöhnliche Perspektive. Ich finde aber auch, dass es sich durchaus lohnt, Motive zu fotografieren, die schon aus allen denkbaren Perspektiven betrachtet worden sind und von denen es so gute Fotos gibt, dass die kaum zu toppen sind. Die Gehry Häuser im Düsseldorfer Medienhafen gehören bestimmt in diese Kategorie. Gibt man in der Google Bildersuche diesen Begriff ein wir man förmlich erschlagen von der Zahl der Bilder. Viele sind sehr gut, noch mehr gehöhren eher in die Kategorie Schnappschuss. Trotzdem standen sie schon länger auf meiner Liste von Motiven, die ich gerne selbst fotografieren möchte. Letztes Wochenende war es dann soweit. Die Perspektive und vor allem das es S/W werden sollte hatte ich mir schon vorher überlegt. Als Vergleich zeige ich unten auch nochmal eine Farbversion. Die finde ich auch nicht schlecht. Die Bearbeitung ist diesmal relativ stark ausgefallen. Entwickelt habe ich die RAW Dateien wie immer in Lightroom. Im wesentlichen wurden die Kontraste erhöht. Die Umwandlung nach S/W erfolgte dann in SilverFX2. Sicherlich hat man die Perspektiven schon so gesehen, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es muß halt nicht immer das einzigartige Bild sein.

Das erste Bild wurde nach der Umwandlung mit SilverFX nochmal ganz klassisch in Photoshop mit dem Abwedler-Werkzeug bearbeitet. Die Weiße Fassade wurde dabei relativ stark aufgehellt um, einen hohen Kontrast zum Himmel zu erziehlen.

Düsseldorf – Medienhafen

Düsseldorf – Medienhafen

Hier ist noch eine Farbversion des Bildes. Gefällt mir auch, aber ich finde durch die Reduktion auf S/W erhöht sich die grafische Wirkung enorm.

Düsseldorf - Medienhafen

Movie Days - Dortmund

Movie Days - Dortmund

Es war eher Zufall, daß ich auf die Movie Days in Dortmund aufmerksam geworden bin. Ein Artikel in der WAZ berichtete über den "Zombie-Walk" in Dortmund, der am 23.03. stattfinden sollte.Dabei gehen, oder besser schlurfen, als Zombies verkleidete und geschminkte Leute durch die Innenstadt. Als späterer Treffpunkt der Zombies wurde die Veranstaltung "Movie Days" in der Dortmunder Westfalen genannt. Dabei handelt es sich um eine Convention, die Horror und SciFi-Filme als Schwerpunkt hat. Auf Cons war ich schon öfter und dachte mir, daß es dort bestimmt auch lohnende Motive zu Fotografieren gibt. Außerdem war das die perfekte Gelegenheit meine neue Kamera auszuprobieren. Besonders gespannt war ich auf die Zombies und ich wurde nicht enttäuscht. Was da and Aufwand für die Masken getrieben wurde war schon sehr beachtlich. Sehr schön schauerlich. Im dunkeln und ohne Vorwahnung könnte man sich glatt zu Tode erschrecken. Schauspieler gab es natürlich, wie auf Cons üblich, auch zu sehen. Ich muß leider gestehen, dass mir die meisten unbekannt waren, da sie mehrheitlich aus der Horror-Film-Szene stammten, was nicht wirklich mein Genre ist. Aber es gab auch Ausnahmen, so wie Dave Prowse (Darth Vader in Star Wars Episode IV-IV) und Jeremy Bulloch (Boba Fett aus Star Wars IV). Das Licht in der der Halle war übelstes Neon-Licht, nachträglicher Weißabgleich war fast immer notwendig, was dank RAW Format aber zum Glück kein Problem war. Trotzdem habe ich einige Bilder nach Schwarz-Weiß konvertiert, weil mir die Farbversionen gar nicht gefallen haben.

Hier sind einige der entstandenen Bilder:

Movie Days - Dortmund

Movie Days - Dortmund

Movie Days - Dortmund

Movie Days - Dortmund

Movie Days - Dortmund

Movie Days - Dortmund

Movie Days - Dortmund

Movie Days - Dortmund

Movie Days - Dortmund

Movie Days - Dortmund

Movie Days - Dortmund

Movie Days - Dortmund

Movie Days - Dortmund

Movie Days - Dortmund

Historischer Jahrmarkt in Bochum

Recht graues Wetter und keine Lust schon wieder "Tristesse"-Fotos zu machen, so ging es mir am letzten Sonntag. Aber beim letzten Besuch des Westparks habe ich Plakate zum 6. historischen Jahrmarkt gesehen.Warum also nicht mal wieder "Inhouse" fotografieren und außerdem war ich neugierig auf diesen historischen Jahrmarkt. Da ich nich wußte, wie voll es in der Halle sein wird, habe ich das Stativ gar nicht erst eingepackt. Hätte ich aber machen können, denn so voll wie vermutet war es nicht. Die Stimmung der Besucher war sehr gut und den vielen Kindern haben die alten Karrussells auch eine Menge Spaß gemacht.

Farbe war nach den letzten Serien in Schwarz-Weiß mal wieder angesagt (obwohl ein paar der Fotos auch in S/W wieder sehr gut aussehen). Den Weißabgleich habe ich bei den meisten bewust warm gehalten. Ich finde, das wirkt sehr gut.

Jahrhunderthalle - Historischer Jahrmarkt

Jahrhunderthalle - Historischer Jahrmarkt

Jahrhunderthalle - Historischer Jahrmarkt

Jahrhunderthalle - Historischer Jahrmarkt

Jahrhunderthalle - Historischer Jahrmarkt

Jahrhunderthalle - Historischer Jahrmarkt

Jahrhunderthalle - Historischer Jahrmarkt

Jahrhunderthalle - Historischer Jahrmarkt

Jahrhunderthalle - Historischer Jahrmarkt

Schnee - Altstadt - Bautzen

Vor kurzem hatte ich hier einige abendliche Fotos der Bautzener Innen- bzw. Altstadt gezeigt. Damals ging es um "Rauschen" bei hohen ISO Zahlen, naja zumindest bei meiner kleinen Knipse P7000. Vor ein paar Tagen war ich wieder abends in Bautzen unterwegs. Diesmal hat es allerdings nicht geregnet, sondern den ganzen Nachmittag geschneit. Das machte sich gleich bemerkbar, denn diesmal reichte auch ISO 800 um so kurze Belichtungszeiten zu erreichen, so daß mit Unterstützung durch VR noch gut aus der Hand fotografiert werden konnte.Die Bilder habe allerdings wieder nach Schwarz-Weiß umgewandelt und das hatte zwei Gründe:

1. Ich finde die Wirkung in Schwarz-Weiß einfach besser. 2. Der automatische Weißabgleich der Kamera war mir viel zu warm, daß passte nicht wirklich zum Motiv. Ich hatte zwar wie immer im RAW-Format fotografiert und damit ist der nachträgliche Weißabgleich eigentlich kein Problem, aber trotzdem gefielen mir die farbigen Versionen nicht.

 
 
 
 
 

Rauschen...

...bei hohen ISO-Werten ist eine Eigenschaft digitaler Fotos, die eher negativ belastet ist. Um es vorweg zu sagen, ich mag Kameras, die auch bei hohen ISO-Werte kurze Belichtungszeiten und trotzdem rauschfreie Ergebnisse liefern. Wer hätte nicht gerne eine Kamera mit dem Potential einer Nikon D3s.Trotzdem schrecke ich nicht davor zurück auch mit Einstellungen zu fotografieren, bei denen die verfügbare Kamera zu starkem Rauschen neigt. Farbrauschen ist meiner Meinung nach zu vernachlässigen, das Lightroom (der RAW-Entwickler meiner Wahl) bereits bei den Stadardeinstellungen erstaunlich gut und ohne sichtbaren Detailverlust beseitigt. Bleibt das Luminanzrauschen. Auch hier bleibe ich meist bei Lightrooms Voreinstellungen. Zu schnell wirken die Bilder bei zu starker Rauschunterdrückung wie glattgebügelt und die Details leiden stark.

Die folgenden Bilder entstanden abends in Bautzen mit einer Nikon P7000 und ISO 1600. Bei ISO 1600 ist die P7000 eigentlich schon sichtlich überfordert. Ein probates Mittel, solche Bilder dennoch nutzbar zu machen, ist die Konvertierung nach Schwarz-Weiss. Das Rauschen erscheint nicht so störend wie bei farbigen Bildern, es kann sogar als Stilmittel benutzt werden.

Alle die auch mit einer D700 oder D800 nur bis ISO 800 fotografieren sollte jetzt wegschauen, oder sich vielleicht überzeugen lassen, dass es nicht in jeder Situation das vermeintlich technisch perfekte (rauschfreie) Foto sein muß.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Dresden

Da ich zur Zeit in Bautzen arbeite, bot es sich an am 31. Oktober einen Ausflug nach Dresden zu machen. Fotografieren spielte an diesem Tag eine untergeordnete Rolle (Die große Fototasche hatte ich auch nicht dabei, nur die kleine Nikon P7000), aber einpaar Bilder habe ich natürlich mitgebracht. In letzter Zeit habe ich relativ viele Bilder nach Schwarz-Weiß umgewandelt und auch bei den Dresden Bildern gefällt mir der Schwarz-Weiß Eindruck wieder sehr gut. Bei der Bearbeitung kam Lightroom (auch mit der P7000 fotografiere ich überwiegend in deren RAW Format) und Photoshop zum Einsatz. Lightroom übernimmt dabei die Umwandlung nach Schwarz-Weiß und die globalen Einstellungen für Kontrast und Belichtung (manchmal auch das Hinzufügen einer Vingnette). Mit Photoshop kommt dann noch etwas lokaler Kontrast dazu und bei einigen Bildern habe ich auch noch etwas abgewedelt und/oder nachbelichtet.

Dresden

Dresden

Dresden

Dresden

Dresden

Dresden

Dresden

Dresden

Dresden

Dresden

Costa Brava ganz ruhig

Ein bewölkter, diesiger Tag an der Costa Brava. Eigentlich kein klassischer Tag um Urlaubsbilder zu schießen, oder doch? Ich habe mir die Kameretasche und das Stativ geschnappt und bin mit relativ genauen Vorstellungen, welche Art Fotos ich machen will, zum Strand gegangen. Bereits vorher hatte ich geplant, die Bilder in Schwarz-Weiss zu konvertieren und das sie in Richtung High-Key gehen sollten. Das habe ich dann auch so umgesetzt, fand dann aber einige Farbversionen mit den wenigen sehr gedämpften Farben auch sehr reizvoll, weshalb ich auch diese hier zeige.Um die langen Belichtungszeiten zwischen 20 und 30 Sekunden zu erreichen, reichte Abblenden natürlich nicht aus, deshalb kam ein Graufilter (10 Blenden) zum Einsatz.

Das letzte Bild fällt etwas aus der Reihe, da es keine Langzeitbelichtung ist. Hier kam auch keine DSLR, sondern eine Kompaktkamera zum Einsatz.

Bochum Westpark

Der Westpark in Bochum ist immer wieder für eine Fototour gut. Die Jahrhunderthalle, die Reste der Industrieanlagen und die architektonisch sehr gelungene Gestaltung des Geländes bieten unzählige Motive für die unterschiedlichsten Stile. Gestern war ich gleich zweimal dort. Ich wollte mir bei Tageslicht schonmal ansehen, wo sich die Lichtinstallation befindet und natürlich auch um nach anderen Motiven Ausschau zu halten.Das an der Jahrhunderthalle ebenfalls installierte Kunstwerk Our CenturY bietet sich auch an, fotografiert zu werden. Das es zudem begehbar ist, entdeckt man ganz neue Perspektiven, sowohl auf die Jahrhunderthalle, als auch auf das Objekt selbst. Mir gefällt es sehr.

Die meisten Fotos, die ich an diesem Tag ausgewählt habe, habe ich in Schwarz-Weiss bearbeitet. Das passt gut zu den Motiven, finde ich.

Bochum Westpark

Bochum Westpark

Bochum Westpark

Bochum Westpark

Bochum Westpark

Bochum Westpark

Bochum Westpark

Bochum Westpark

Bochum Westpark

Uferblumen

Neulich habe ich mal wieder mein Fotoarchiv durchstöbert. Dabei bin ich auf diese Blumen gestoßen, die ich am Ufer der Ruhr fotografiert habe. Auch wenn mir die farbige Version schon ganz gut gefallen hat, hatte ich auch gleich eine Monochrome Version im Sinn.Also habe ich es in Lightroom erstmal in Schwarz-Weiß umgewandelt. Das war schon nicht schlecht, aber ich war noch nicht zufrieden. Also habe ich mal ein bißchen mit ein paar Presets gespielt und bin dann bei einer Selenium Tonung gelandet. Dazu noch ein bißchen Rauschen, um Filmkorn zu simulieren. Das ganze habe ich dann noch in Photoshop nachbearbeitet, die Blüten aufgehellt und die Stengel teilweise abgedunkelt. Das Endergebnis habe ich mittlerweile in 60x40cm drucken lassen. Jetzt muß ich nur noch den passenden Platz an einer Wand finden. ;-)

Die unbearbeitete farbige Version

Die bearbeitete farbige Version

Die monochrome Version

Altes Eisen und noch mehr Bänke

Ich muß es zugeben, die neuen Bänke im Schlosspark Weitmar haben es mir wirklich angetan. Aus irgendeinem Grund gefallen sie mir als Motiv dieser Serie unheimlich gut. Deshalb bin ich gestern mal wieder auf ein paar Bilder in den Park gefahren, auf der Suche nach neuen Perspektiven. Die Einstellungen in Lightroom vom ersten Teil der Serie hatte ich ich weiser Voraussicht als Preset abgespeichert. Das sollte ich öfter machen.Nach ein paar Auto-Minuten war ich an einem der Eingänge zum Park angekommen und dort stand dann dieser tolle, alte Schlitten. Wie aus dem Ei gepellt vor dem Tor geparkt, als warte es nur darauf fotografiert zu werden. Zu Hause angekommen, habe ich dann einfach mal das Lightroom Preset, daß bei den Bänken verwendet hatte, auch bei den Bildern des Autos ausprobiert und es gefiel mir auf Anhieb sehr gut. Ich finde der Look passt sehr gut zu dem Motiv. Ein paar störende Schilder habe ich dann noch in Photoshop entfernt. Das mache ich relativ selten, aber hier störten sie die Wirkung der Bilder doch sehr. Ich stelle mal ein unbearbeitetes Bild (nur das Nummernschild habe ich unkenntlich gemacht und das Endergebnis gegenüber.

Das unbearbeitete Bild   

Die finale Version  

Bänke

Park_Weitmar_Bänke_TCL_20120714_0001_small

Die Einzahl ist gleich - Bank. Bei der Mehrzahl zeigen sich dann erste Unterschiede. Bei Banken denkt man unwillkührlich and Finanzkriese oder Rettungsschirm, bei Bänken vielleicht eher an eine wohlverdiente Pause. Bänke waren heute im Schlosspark Haus Weitmar mein Motiv. Im Schlosspark ist in den letzten Monaten so einiges passiert. Wege wurden erneuert, die Sylvesterkapelle wird zur Zeit saniert, ebenso wie das Fundament des Hauses Weitmar. Beides wird eine tolles Fotomotiv und/oder eine hervorragende Location für Portraits, wenn die Arbeiten abgeschlossen und die häßlichen Bauzäune verschwunden sind.

Ebenso erneuert wurden sämtliche Bänke im Park, und zwar durch wirklich schöne und zur Rast einladende Exemplare.

Hier sind einige der entstandenen Bilder, diesmal mit Split-Toning-Effekt.

 

 

Snapseed

Amsterdam_TCL_20120601_0071-Bearbeitet_Snapseed

Vor ein paar Wochen bin ich über die iPad App "Snapseed" gestolpert. Mit dieser App können relativ schnell und einfach Effekte wie z.B. Vintage- oder Grundge-Looks erstellt werden. Bei einigen Bearbeitungs-Optionen kommt auch die von anderen Nik-Filtern (Snapseed ist ein Nik-Software Produkt) bekannten U-Point Technologie zum Einsatz. Damit können die Änderungen auf bestimmte Teilbereiche begrenzt werden, ohne das aufwendige Masken erstellt werden müssen. Das ist sicherlich nicht immer die beste Lösung, aber oft vollkommen ausreichend.Für PC und Mac gibt es das auch als eigenständiges Programm. Mit ca. 15.-€ halten sich die Kosten dafür in Grenzen. Ich benutze es meistens auf dem PC meistens aus Lightroom heraus, wo es als externer Editor eingebunden ist. Das funktioniert ganz gut. Perfekt wäre es, das fertig bearbeitete Bild nach dem Speichern auch gleich in den Lightroom-Katalog übernommen würde. Dazu muss der entsprechende Ordner leider manuell synchronisiert werden. Das ist etwas lästig.

Wie immer bei Effektfiltern sollten die eher sparsam eingesetzt werden, da sie sonst schnell abgegriffen sind. Vielleicht ist es durch die Unmengen von Instagram & Co. Bilder auch schon zu spät. Naja, bei manchen Motiven gefallen mir die Effekte trotzdem noch gut und ich kann sowohl App als auch PC-Programm empfehlen.